Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Dockingstation</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dockingstation"> <link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Dockingstation rootpage-Dockingstation skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Dockingstation</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Dockingstation</b> (teilweise auch <b>Andockstation</b>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic"><i>to dock</i></span> „andocken“, „koppeln“) wird verwendet, um tragbare Geräte mit einem festen Netz zu verbinden. Dockingstations werden z.&nbsp;B. im Bereich von <a href="Digitalkamera" title="Digitalkamera">Digitalkameras</a>, <a href="Notebook" title="Notebook">Notebooks</a>, <a href="MP3-Player" title="MP3-Player">MP3-Player</a> oder <a href="Personal_Digital_Assistant" title="Personal Digital Assistant">PDAs</a> angewendet. Bei Notebooks werden auch <b>Portreplikatoren</b> eingesetzt, wobei die Begriffe teilweise irreführend verwendet werden.
</p><p>Ursprünglich stammt die Dockingstation aus der Zeit, in der mobile Geräte noch groß und schwer waren und bestimmte Baugruppen meist nicht in miniaturisierter Bauform verfügbar waren, und so diese in einer Dockingstation verbaut wurden (Erweiterungskarten, optische Laufwerke, Massenspeicher).
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tragbare_Geräte"><span id="Tragbare_Ger.C3.A4te"></span>Tragbare Geräte</h2></div>

<p>Meistens sind mit Dockingstationen entsprechende Geräte gemeint, die zur Verbindung von elektronischen Geräten mit Datenleitungen und der Energieversorgung dienen. Beim Einstecken des Gerätes in die Station wird automatisch der Geräte<a href="Akku" class="mw-redirect" title="Akku">akku</a> aufgeladen. Die Energieversorgung erfolgt über das Stromnetz, solange das Gerät eingesteckt ist. Bei der Verbindung mit Computern wird meist auch automatisch eine Verbindung geschaffen, die den Datenaustausch ermöglicht.
</p><p>Die Dockingstation zur reinen Energieversorgung bzw. Akkuladung soll dem Benutzer einen Ablageplatz für sein Gerät bieten und den Bedienungskomfort erhöhen, da nicht jedes Mal Kabel verlegt bzw. Ladegeräte einzeln eingesteckt werden müssen.
</p><p>Bei <a href="Handheld" title="Handheld">Handheld</a>-Computern wird die Dockingstation manchmal <b>Cradle</b> (<a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> für Wiege) genannt. Sie dient dem Aufladen des Geräteakkus und dem Datenabgleich mit dem angeschlossenen Computer. Häufig startet beim Einstecken des Geräts automatisch eine Synchronisierungssoftware.
</p><p>Für tragbare Multimediaplayer bieten Dockingstations oft auch weitere Funktionen wie Fernbedienungen oder integrierte Lautsprecher. Auch ist es möglich über Induktion drahtlos auf speziellen Dockingstations den Akku zu laden. Hierfür wird häufig der <a href="Qi_(induktive_Energie%C3%BCbertragung)" title="Qi (induktive Energieübertragung)">Qi-Standard</a> verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Notebooks">Notebooks</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Portreplikator">Portreplikator</h3></div>
<p>Ein <b>Portreplikator</b> stellt an einem <a href="Notebook" title="Notebook">Notebook</a> über einen Anschluss am Notebook weitere Anschlüsse separat zur Verfügung und ermöglicht so, mit einem Kabel verschiedene <a href="Peripherieger%C3%A4t" title="Peripheriegerät">Peripherie</a> (Maus, Drucker, USB-Port, Monitor etc.) zu verbinden bzw. zu lösen. Es existieren herstellerspezifische Portreplikatoren, über welche auch das Netzteil oder externe Monitore angeschlossen werden können. Dafür muss aber am Notebook ein passender <a href="Propriet%C3%A4r" title="Proprietär">proprietärer</a> Anschluss vorhanden sein. Diese Geräte werden teilweise auch als Dockingstation vermarktet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Generische_Portreplikatoren">Generische Portreplikatoren</h3></div>

<p>Wesentlich häufiger sind universelle Portreplikatoren, welche über <a href="Universal_Serial_Bus" title="Universal Serial Bus">Universal Serial Bus</a> (USB) angeschlossen werden und teilweise als <i>USB-Dockingstationen</i> bezeichnet werden. Dies erfordert keine besondere Eigenschaften des Notebooks, weswegen ein solcher Portreplikator in der Regel in Kombination mit allen Notebooks eingesetzt werden kann.
Die verschiedenen Schnittstellen werden dabei über Wandler an USB angeschlossen. Bei <a href="Universal_Serial_Bus#USB_2.0" title="Universal Serial Bus">USB 2.0</a> mit einer maximalen Datenrate von 480 Mbit/s ist dabei teilweise mit starken Einschränkungen der Performance zu rechnen. Ein Portreplikator via USB ist zwar universell nutzbar, doch entstehen dabei Nachteile:
</p>
<ul><li>Eine hohe Belastung des USB-Busses führt zu einer hohen CPU-Belastung im Leerlauf.</li>
<li>Die Stromversorgung ist auf diesem Weg erst nicht möglich.</li>
<li>Die Grafikleistung (Geschwindigkeit und maximale Auflösung) der Grafiklösungen der Dockingstation sind gegenüber der im Notebook integrierten <a href="Grafikkarte" title="Grafikkarte">Grafikkarte</a> deutlich schlechter.</li>
<li>Alle USB-Geräte teilen sich die maximale Bandbreite, was besonders bei Netzwerk-Schnittstellen zu Geschwindigkeitseinbußen führt.</li></ul>
<p>Aus den genannten Gründen werden in der Praxis meistens mindestens zwei bis drei Kabel beim stationären Einsatz verwendet (externer Bildschirm, USB-Portreplikator, Strom). Ähnliche Portreplikatoren existieren auch für den <a href="ExpressCard" title="ExpressCard">ExpressCard</a>-Steckplatz, welche dann auf die USB- und PCIe-Verbindung dieser Schnittstelle zurückgreifen und vom Funktionsumfang vergleichbar sind. Seit <a href="Universal_Serial_Bus#USB_3.0" title="Universal Serial Bus">USB 3.0</a> (Datendurchsatz: 4 GBit/s) sind bei der Performance keine Einbußen mehr zu befürchten, sodass z.&nbsp;B. schon über ein einzelnes <a href="USB-C" title="USB-C">USB-C</a>-Kabel sämtliche Daten für externe Geräte (Monitore, Maus, Tastatur) inklusive Netzwerk ausreichend schnell übertragen werden können.
</p><p>Perspektivisch werden die USB-Dockingstationen schrittweise durch „Thunderbolt-Dockingstationen“ ersetzt, weil bei der <a href="Thunderbolt_(Schnittstelle)" title="Thunderbolt (Schnittstelle)">Thunderbolt-Schnittstelle</a> ohne Performanceverlust mehrere Protokolle u.&nbsp;a. Bildschirm, Internet, Drucker, Lautsprecher, Festplatten usw. gleichzeitig bedient werden können. Hersteller wie etwa <a href="Apple" title="Apple">Apple</a> verzichten auf den Vertrieb eigener Dockingstationen (vom <i>Thunderbolt-Display</i> abgesehen) und überlassen diesen Zubehörmarkt Dritten, die als Basis für ihr Geschäft standardisierte offene Schnittstellen wie USB und Thunderbolt benötigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dockingstation">Dockingstation</h3></div>


<p>Notebooks werden über Stecker mit oft hoher Dichte der Pins mit der <b>Dockingstation</b> mechanisch verbunden. Der Anschluss kann unten, hinten oder seitlich am Notebook liegen. Dafür kommt eine spezielle herstellerspezifische Schnittstelle zum Einsatz, weswegen nur bestimmte Baureihen mit einer Dockingstation verwendet werden können.
</p><p>Meist werden alle am Notebook vorhandenen Schnittstellen an der Dockingstation bereitgestellt, häufig verfügen sie auch über zusätzliche <a href="Schnittstelle" title="Schnittstelle">Schnittstellen</a> wie <a href="PS/2-Schnittstelle" title="PS/2-Schnittstelle">PS/2</a>, <a href="Serielle_Schnittstelle" title="Serielle Schnittstelle">seriell-</a> und <a href="Parallele_Schnittstelle" title="Parallele Schnittstelle">Parallelport</a>, <a href="Digital_Visual_Interface" title="Digital Visual Interface">DVI</a>, <a href="DisplayPort" title="DisplayPort">DisplayPort</a> oder <a href="Firewire" class="mw-redirect" title="Firewire">Firewire</a>, welche im mobilen Gerät selbst aus Platzgründen fehlen. Bei neueren Notebooks können häufig zwei bis drei weitere Bildschirme mit der Dockingstation verbunden werden.
</p><p>Es existieren auch Dockingstationen, welche den Einbau von weiterer Hardware wie <a href="Peripheral_Component_Interconnect" title="Peripheral Component Interconnect">PCI</a>-, <a href="PCI-Express" class="mw-redirect" title="PCI-Express">PCIe</a>-Steckkarten, <a href="Festplattenlaufwerk" title="Festplattenlaufwerk">Festplatten</a>, <a href="CD-Laufwerk" class="mw-redirect" title="CD-Laufwerk">CD</a>-, <a href="DVD" title="DVD">DVD</a>- und <a href="Diskettenlaufwerk" title="Diskettenlaufwerk">Diskettenlaufwerken</a> ermöglichen; beispielsweise auch eine Dockingstation von <a href="Hewlett-Packard" class="mw-redirect" title="Hewlett-Packard">HP</a>, bei der die Festplatte in der Dockingstation ohne Notebook über das Netzwerk als <a href="Network_Attached_Storage" title="Network Attached Storage">NAS</a> verwendet werden kann.
</p><p>Da der mechanische Aufbau einer Dockingstation die Verwendbarkeit auf ein Modell des Mastergerätes oder zumindest auf eine Modellreihe beschränkt, wird der Aufbau immer häufiger auf die reine elektrische Schnittstelle (Stecker) reduziert, als sogenannter Docking-Connector und/oder Audio-Kombo-Port eingebaut. Bisher gehen dabei die einzelnen Firmen jeweils eigene Wege. Der Aufbau ist hierbei bisher noch nicht firmenübergreifend einheitlich. Dabei werden die Schnittstellenbausteine des Mastergerätes benutzt. Der universelle Funktionsumfang wie bei <a href="PCMCIA" class="mw-redirect" title="PCMCIA">PCMCIA</a> oder <a href="ExpressCard" title="ExpressCard">ExpressCard</a> ist dabei zumeist nicht gegeben.
</p><p>Da moderne Notebooks immer dünner und leichter werden, ist bei aktuellen Notebook-Modellen häufig kein Platz mehr für den Anschluss an eine klassische Dockingstation an der Unter- oder Rückseite des Gerätes. Stattdessen werden externe Dockingstations immer beliebter, die über ein USB-C-Kabel oder proprietäre Buchsen angebunden werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Docking_stations?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Dockingstation</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2024-06-27" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Dockingstation&amp;oldid=246260748">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>